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Montag, 4. August 2008

Große Weltreise: 167 Tage Kreuzfahrt auf der MS Columbus

„In 80 Tagen um die Welt“ – so eilig wie in dem weltbekannte Roman haben es die Reisenden auf der MS Columbus von Hapag-Lloyd-Kreuzfahrten nicht: Die Kreuzfahrt, die die Gäste ab dem Starthafen Genua einmal um den Erdball führt, nimmt 167 Tage in Anspruch.

Genug Zeit, um die 42 Länder, welche während der Weltreise angesteuert werden, hautnah zu erleben. Am 28. November 2008 beginnt die „Große Weltreise“ der MS Columbus. Nachdem die Weltreise die Gäste in Regionen wie Ägypten, Dubai, Indien, Vietnam, Bali, Australien, Tahiti, Chile, Argentinien, Brasilien und Kapverden geführt hat, beendet die MS Columbus ihre Weltreise am 13. Mai 2009 in Nizza.

Wer etwas weniger Zeit für eine Weltreise auf Kreuzfahrt erübrigen kann, kann in Bali an Bord der MS Colmubus gehen und dort die „Kleine Weltreise“ mit einer Dauer von 105 Tagen antreten. Zu den Höhepunkten beider Weltreisevarianten zählen dabei unter anderem: Begegnungen mit den Schlammmännern von Papua-Neuguinea, Schnorcheln am Great Barrier Reef oder in der Lagune von Bora Bora sowie die Erkundung der mythischen Moai-Statuen auf der Osterinsel und die Fahrt durch Chiles atemberaubende Fjorde und die Magellanstraße.

In lockerer Atmosphäre können Globetrotter so die ganze Welt umrunden und dabei die Traumziele der Erde entdecken. Insgesamt steuert die MS Columbus auf ihrer Reise um die Welt 83 Häfen in 42 Ländern an und legt dabei 39.509 Seemeilen oder 73.171 Kilometer zurück. Mit an Bord des familiären Kreuzfahrtschiffs sind dabei immer nur maximal 420 Gäste. Hapag Lloyd bietet auch kürzere Reisen auf einzelnen Etappen der Weltreise der Columbus an – zum Beispiel die 20-tägige Weihnachtsreise von Dubai nach Singapur. Heiligabend verbringen die Gäste dann im indischen Inselparadies Lakkadiven mit seinen weißen Traumstränden.

Dienstag, 1. Juli 2008

Schwacher Dollar: Kreuzfahrtpreise purzeln

Kreuzfahrten auf amerikanischen Luxuslinern sind derzeit zu einem sehr günstigen Preis zu haben. So hat beispielsweise die bekannte Norwegian Cruise Line (NCL), deren neuestes Schiff Norwegian Gem erst vor kurzem vom Stapel lief, ihre Preise auf breiter Front gesenkt.

Grund dafür ist der schwache Dollar- bzw. starke Euro-Kurs. „Die NCL-Reisen sind bei uns trotz der aktuellen Treibstoffzuschläge zur Zeit günstiger als in den Katalogen“, so Rainer Nuyken, Geschäftsführer des Kreuzfahrt-Experten Treffpunkt Schiff. Die Kreuzfahrt-Spezialisten von Treffpunkt Schiff raten momentan zu den Angeboten von NCL und Royal Caribbean.

„Die modernen Schiffe sind eine gute Alternative zur AIDA, deren beliebten Clubschiffe oft frühzeitig ausgebucht sind“, weiß Natalie Pfosser, Projektleiterin bei Treffpunkt Schiff. Die neue, in Papenburg gebaute NCL-Flotte überzeugt mit ihrem Freestyle-Konzept, das es den Gästen überlässt, wann, mit wem und in welchem Restaurant sie speisen, und kommt deutschen Reisenden mit der lockeren Bordatmosphäre sehr entgegen.

Auf allen Kreuzfahrten innerhalb Europas und auf vielen Routen in der Karibik, in Alaska, Nord- und Südamerika wird der Gästeservice auch auf Deutsch angeboten: Eine deutschsprachige Hostess betreut deutsche Urlauber, ein Tagesprogramm in deutscher Sprache informiert die Kreuzfahrer jeden Abend über die aktuellen Veranstaltungen an Bord, Landausflüge werden mit deutscher Reiseleitung angeboten, deutsch sprechende Mitarbeiter stehen in vielen Schiffsbereichen zur Verfügung und die Speisekarte gibt es selbstverständlich auch in Deutsch.

„Als Spezialisten, die nahezu alle Kreuzfahrtschiffe kennen, können wir Interessierten genau sagen, welche Anbieter auf welchem Schiff und welcher Route eine deutsche Gästebetreuung an Bord haben, die Durchsagen in der Landessprache unserer Kunden machen und obendrein im Augenblick noch deutlich günstiger sind, als die Angebote deutscher und europäischer Reedereien“, so Rainer Nuyken.

Wer sich für ein Kreuzfahrt-Schnäppchen auf einem amerikanischen Schiff interessiert, kann sich bei Treffpunkt Schiff unter der bundesweit gebührenfreien Telefonnummer 0800/ 2 86 87 61 ausgiebig beraten lassen. Weitere Informationen unter treffpunkt-schiff.de.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Milliardenmarkt Kreuzfahrten

Die Bedeutung der Kreuzfahrt-Branche für die gesamte europäische Wirtschaftslage ist binnen kurzer Zeit enorm gewachsen. Nach einer Erhebung des European Cruise Council (ECC) stellt die Kreuzfahrtbranche Europas 250.000 Arbeitsplätze (Stand 2006), vereinigt auf sich ein Ausgabenvolumen von über zehn Milliarden Euro pro Jahr und bringt jährlich 15 Millionen Besucher zu europäischen Zielhäfen.

Jede Million Euro, welche die Kreuzfahrtbranche investiert, induziert 2,2 Millionen weitere Euro in nach geordneten Wirtschaftszweigen. "Dabei hat die Entwicklung unsere eigenen Vorhersagen sogar noch weit übertroffen. Wir planten 3,6 Millionen europäische Passagiere bis zum Jahr 2010. Dieses Ziel ist bereits heute erreicht", so der Chairmann des ECC, David Dingle, CEO von Carnival Cruises UK. Zum Carnival-Konzern gehört auch Costa Crociere, Europas führende Kreuzfahrtreederei mit jährlich über einer Million Passagiere weltweit.

Jeder fünfte europäische Kreuzfahrer stammt aus Deutschland
Den ECC-Erhebungen zufolge gingen im Jahr 2006 insgesamt 3,475 Millionen europäische Urlauber auf Kreuzfahrt zu globalen Zielen. Davon kamen 705.000, also rund jeder fünfte Gast, aus Deutschland. Die Bundesbürger rangieren damit im europäischen Vergleich an zweiter Position hinter Großbritannien (1,2 Millionen Gäste).

Europäische Häfen sehr beliebt
3,6 Millionen Gäste haben im Jahr 2006 in europäischen Häfen ihre Kreuzfahrten begonnen. Die mit Abstand größte Anzahl von einsteigenden Kreuzfahrern verzeichnete dabei Italien mit 1,351 Millionen Gästen, wovon primär die Häfen von Venedig, Savona, Genua und Civitavecchia profitierten. Spanische Häfen lagen mit insgesamt 716.000 Gästen auf Rang 2. Häfen an deutschen Küsten belegten mit 201.000 im europäischen Vergleich die fünfte Position.

43 neue Kreuzfahrtschiffe bis 2012
In Europa sind 44 Reedereien mit einer Flotte von 118 Schiffen aktiv. Sie stellen zusammen eine Gesamtkapazität von 51.300 Passagierbetten. Weitere 47 Schiffe fahren für nicht-europäische Redereien und weisen nochmals ein gleichgroßes Kapazitätsvolumen auf. Das ECC sagt bis 2010 ein Passagieraufkommen von 4,1 Millionen Gästen voraus und bis 2015 sogar über fünf Millionen Kreuzfahrtpassagiere. Mit Stand Januar 2008 befinden sich derzeit 43 Kreuzfahrtschiffe mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 18,7 Milliarden Euro im Bau, die bis zum Jahr 2012 ausgeliefert werden. Durch neue Schiffe wächst die Kapazität innerhalb von vier Jahren um 31 Prozent auf 341.000 Betten.

www.costakreuzfahrten.de