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Montag, 11. August 2008

18. Hanse Sail in Rostock zieht einen Million Besucher an

Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling zieht Bilanz der Hanse Sail 2008, die vom 7. bis 10. August stattgefunden hat: "Die Hanse Sail Rostock ist erwachsen geworden! Als größtes alljährlich stattfindendes Traditionsseglertreffen weltweit ist die Hanse Sail nicht nur für Rostock und unser Land die wichtigste Veranstaltung. Sie hat sich auch als zuverlässiger Partner für die Förderung der Traditionsschifffahrt im Ostseeraum erwiesen." Rund eine Million Besucher bestätigen, wie bekannt und beliebt die Hanse Sail ist.

Mit Schiffen und Crews aus 13 Nationen sowie einem internationalen Millionenpublikum bleiben Erinnerungen an wundervolle Augenblicke auf Segelschiffen und im Hafen ebenso wie an den Bühnen und entlang der Vergnügungsmeilen. "Ich danke allen, die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben", so der Methling.

"Wir haben ein großes Fest erlebt. Mit 230 Schiffen aus 13 Nationen, kulturellen Attraktionen und bunten Märkten war die Hanse Sail 2008 ein Ereignis, das lange in guter Erinnerung bleiben wird", resümiert Holger Bellgardt, der Verantwortliche für die Hanse Sail.

Die Hansestadt Rostock hat mit der Ausrichtung eines der weltweit größten Windjammertreffen ihren Ruf als echte Hafenstadt unterstrichen. Traditionelle Schiffe erfreuten sich ebsonderer Beliebtheit beim Publikum. Die Hanse Sail unterstützt deren Erhalt. In Rostock konnte vier Tage lang von etwa einer Million Besucherinnen und Besuchern in einem Lexikon der Schifffahrts- und Schiffbaugeschichte geblättert werden. Die Sail hat in eindrucksvoller Art und Weise gezeigt, wie ein Stück maritimer Geschichte vor dem Fortschrittszwang der Zeit gerettet werden kann.

Die Hanse Sail ohne Sponsoren lebt von den Sponsoren: Ohne sie gäbe es keine Shantys auf den Bühnen, kein Konzert im IGA Park, keine Wettbewerbe im Segelstadion, keine Feuerwerke während der Hanse Sail. Unternehmen aus der Region finanzieren einen Großteil der Attraktionen. So sorgte beispielsweise das Einkaufszentrum "Globus" dafür, dass der Stargast auf der samstäglichen Sail-Bühne Peter Schilling mit Band Hits der 80er-Jahre präsentierte.

Eine stille Attraktion - die Ausstellung von Fotografien finnischer Unterwasserwelten im Warnemünder Baltic Point wäre undenkbar ohne "Eurawasser". Die Fahrt der "Mircea"-Crew aus Rumänien zum Schwesternschiff "Gorch Fock l" nach Stralsund fand mit Hilfe des Busherstellers MAN Nutzfahrzeuge statt, die 2. Hafensinfonie wurde durch Unternehmen der Rostocker Hafenwirtschaft möglich. Jedes Jahr untersützen rund 50 Unternehmen die Hanse Sail.

Schiffe wie die "Mircea" aus Russland und die schwedische Kogge "Tvekamp av Elbogen" zogen ebenso viele Besucher an wie die Regatta. Der große Hanse-Sail-Markt wird in Zukunft vermutlich auf Grund seines im Verlgeich zu den Vojahren eher geringen Erfolges in andere Form statfinden.

Die Marine präsentierte sich während 18. Hanse Sail. Der Marinestützpunkt Hohe Düne empfing an drei Tagen 11.000 Besucher, das Schnellboot S 75 "Zobel" im Stadthafen wurde genauso von Schaulustigen belagert wie das modernste Schiff der Deutschen Marine, die Korvette "Braunschweig" in Warnemünde. Absoluter Zuschauermagnet war jedoch das Segelschulschiff "Gorch Fock", das bereits am Samstag 7500 Sehleute begrüßen durfte. Mit dem Ende der Hanse Sail ist das Interesse an der "Gorch Fock" im Jahre ihres 50. Geburtstages jedoch nicht vorbei. "Der weiße Schwan" wird das Schiff gern liebevoll genannt, das am Montag mit über 50 Medienvertretern den Rückmarsch nach Kiel antritt. Die "Gorch Fock" freut sich schon jetzt auf die 19. Hanse Sail im Jahre 2009, im Terminkalender des Marineschulschiffes ist sie schon fest vorgemerkt.

Freitag, 1. August 2008

Kreuzfahrt mit dem Segelschiff - eine besonderes Erlebnis

Kreuzfahrten liegen im Trend. Statistisch gesehen hat jeder dritte Deutsche schon einmal seinen Urlaub auf einem Clubschiff von AIDA verbracht. Allerdings kann manchen Reisenden die große Zahl an Gästen auf großen Kreuzfahrtschiffen unangenehm sein. Eine Kreuzfahrt auf einer Segelyacht hingegen bietet einen etwas privateren Rahmen.

Die Segelschiffe "Star Clipper", "Star Flyer" und "Royal Clipper" lassen die Romantik einer längst vergangenen Zeit wieder aufleben, als Clipper-Schiffe noch die Weltmeere beherrschten. Und dies alles in einer Atmosphäre, die man sonst nur auf privaten Mega-Yachten finden kann. Anders als die großen Kreuzfahrtschifffe können die Clipper-Schiffe auch kleine Inseln und einsame Strände anlaufen und so für ein ganz individuelles Urlaubs-Erlebnis sorgen.

Auf Kreuzfahrt mit dem Segelschiff im Mittelmeer, in der Karibik, in Südostasien oder in der geheimnisvollen Inselwelt der Südsee begrüßt die Segelschiff-Crew 120 bis maximal 200 Passagiere an Bord. Matrosen in blau-weiß-gestreiften Shirts lassen Mmaritimes Flair entstehen. Zu den vielfältigen Landausflügen kommt man in Tendern. Bei einsamen Robinson-Inseln können dabei schon mal die Füße nass werden. Denn hier werden die Gäste direkt an den Strand gefahren, wo ein Barbecue bereitet wird.

Am späten Nachmittag werden zu den Klängen von "Conquest of Paradise" die Segel gehisst. Die Animation auf Segelkreuzfahrten von Starclippers besteht aus Wassersportarten, die zum Teil direkt vom Schiff aus gestartet werden oder der Captains-Story-Time, bei der jede Menge Seefahrer-Garn gesponnen wird. Und überhaupt lächelt man den ganzen Tag lang.

Montag, 25. Februar 2008

Unter weißen Segeln in das Südsee-Paradies von Paul Gauguin

Das luxuriöse Segelschiff Star Flyer, das durch die Fernsehserie „Unter weißen Segeln“ bekannt wurde, kreuzt 2008 ganzjährig durch die Inselwelt Französisch Polynesiens und begibt sich damit auf die Spuren des französische Malers Paul Gaugui, der 1891 seine Bilder verkaufte, um ins Paradies zu fliehen. Beim Spezialisten e-hoi ist die achttägige Kreuzfahrt, zu der der imposante Viermaster in diesem Jahr regelmäßig aufbricht, ab 1.345 Euro pro Person buchbar.

Papeete auf Tahiti ist der Ausgangspunkt des außergewöhnlichen Segeltörns. Bei einer Jeeptour können die Reisenden die faszinierende Natur der Insel entdecken und treffen zum ersten Mal auf Paul Gauguin, oder besser gesagt auf seine Bilder. Das nächste Ziel ist Huahine, das zur Gruppe der Gesellschaftsinseln gehört und aus zwei Eilanden besteht, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Ihnen ist ein gemeinsames Korallenriff vorgelagert. Die Insel vulkanischen Ursprungs mit dem malerischen Fischerdorf Fare und ihren 5.000 Einwohnern ist für traumhafte Tauchreviere und ungeheuren Fischreichtum bekannt.

Über Rarotonga und Raiatea führt die Fahrt weiter nach Bora Bora. Auf einem Helikopter-Flug können die Kreuzfahrer das Inselparadies von oben bestaunen oder einen Ausflug in die Bergwelt machen, um das wunderschöne Panorama auf die Fanui-Bucht zu genießen. Einen Tag später geht die Star Flyer bei Moorea vor Anker, das seinen Beinamen „Ananas-Insel“ den großen Obst-Plantagen verdankt. Berühmt geworden ist die Insel auch durch einen Filmklassiker. „Die Meuterei auf der Bounty“ wurde hier gedreht.

Details zur Reise: Die achttägige Kreuzfahrt auf der Star Flyer von und bis Papeete (Tahiti) ist zum Beispiel vom 27. April bis 4. Mai 2008 ab 1.345 Euro pro Person in der Innenkabine buchbar. Für Reisetermine ab Mai bis Ende 2008 kostet der Törn auf dem Segelschiff ab 1.645 Euro pro Person. Über e-hoi können auch Flüge und gewünschte Anschlussprogramme zugebucht werden. Für weitergehende Fragen und Buchungen steht das e-hoi Service-Team unter der kostenlosen telefonischen Hotline 0800 80 90 500 zur Verfügung

www.e-hoi.de